
RV Haar-Möhne · Niederbergheim im Möhnetal
Seit 1950 im Sattel.
Zuhause im Möhnetal.
Drei Generationen Reitsport. Ein Verein, der aus Leidenschaft für Pferde und Gemeinschaft entstanden ist – und bis heute davon lebt.
75 Jahre – eine Geschichte aus Leidenschaft und Durchhaltevermögen
Was Franz Wulf 1950 begann, tragen heute andere weiter. Ein Rückblick auf das, was bleibt.
1950
1950
Die Anfänge im Möhnetal
Im Dezember 1950 gründete Franz Wulf den Reitverein Haar-Möhne. Aus einer überschaubaren Gemeinschaft pferdebegeisterter Menschen am Zusammenfluss von Haar und Möhne entstand ein Verein, der den ländlichen Reitsport über Jahrzehnte prägen sollte.
In den 1960er Jahren standen die Weichen auf Wachstum: 1966 wurde auf dem Gelände von Schulte-Nölke ein Reitplatz gebaut, später kam die Reithalle auf dem Hof von Fritz Langeneke hinzu – ein Meilenstein, der die Bindung an die Familie Langeneke begründete, die bis heute besteht.
Das erste große Turnier in Niederbergheim richtete Karl Wulf-Berghoff gegen Winkler aus – ein Ereignis, das weit über die Gemeindegrenzen hinaus Aufmerksamkeit fand.
70er–80er
70er–80er
Aufbau, Erfolge, Kreisstandarte
Die Siebziger brachten einen Qualitätssprung: 1977 gewann der Verein die Kreisstandarte – errungen durch Karl Schröder, Usula Krull-Fiedler, Martina Göers und Peter Kemper. Ende des Jahrzehnts zählte der Verein 248 Mitglieder.
Der Reitsport in Niederbergheim wuchs. 1986 zählte die Gemeinde 484 Pferde und 1.268 aktive Reitsportlerinnen und Reitsportler – Zahlen, die kaum ein Dorf dieser Größe im Sauerland aufweisen konnte. Der Verein legte den Grundstein für einen Turnierbetrieb, der in den Neunzigern richtig Fahrt aufnehmen sollte.
1990–2001
1990–2001
Nationale Erfolge und Turnier-Neustart
1990 belegte Hendrik Langeneke den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren – ein Ergebnis, das den Verein bundesweit sichtbar machte.
Noch herausragender: Christiane Diers vertrat den RV Haar-Möhne bei den Weltmeisterschaften in Wilhelmsborg und wurde Weltmeisterin mit der Mannschaft sowie Dritte in der Einzelwertung.
2001 sicherte sich Gudrun Hackel auf „Placido" den Titel der Deutschen Vizemeisterin im Springreiten bei den Titelkämpfen in Balve-Wocklum – hauchdünn geschlagen.
1993 übernahm Hubertus Droste den Vereinsvorsitz. 1994 startete er das Turnier neu – mit gerade einmal zwölf Teilnehmern im ersten M-Springen. Das Turnier, das folgte, ist auf der Seite „Über das Turnier" ausführlich dokumentiert.
Heute
Heute
Drei Generationen, ein Verein
2025 feierte der Verein sein 75-jähriges Bestehen. Nach über drei Jahrzehnten als 1. Vorsitzender übergab Hubertus Droste den Vorsitz an seinen Bruder Reinhold Droste und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Der Verein steht heute für ein Springturnier, das weit über das Möhnetal hinaus bekannt ist, für eine enge Zusammenarbeit mit der Familie Langeneke am Loagshof und für eine ehrenamtliche Struktur, die Jahr für Jahr ein dreitägiges Turnier mit Prüfungen bis Klasse S* auf die Beine stellt.
Vereinsleben
Mehr als ein Turnier im Jahr
Das Springturnier
Jedes Frühjahr verwandelt sich der Loagshof in Niederbergheim in einen Turnierplatz – mit Prüfungen von Klasse E bis S*, Stremmer Sand, Festball und Ehrenpreis.
Mehr zum TurnierAusbildung & Nachwuchs
Der Verein organisiert regelmäßig Lehrgänge – unter anderem mit Paul Langer, Bereiter FN. Die Förderung junger Reiterinnen und Reiter gehört seit Jahrzehnten zum Kern des Vereinslebens.
Gemeinschaft & Events
Reiterfeste, Ausritte, Stammtische: Der Verein lebt nicht nur auf dem Turnierplatz. Die jährliche Nikolausfeier, gemeinsame Lehrgänge und der Turnier-Festball sind feste Termine im Vereinsjahr.
Unsere Heimat
Der Loagshof
Die Anlage der Familie Langeneke in Niederbergheim ist seit Jahrzehnten das sportliche Zuhause des Vereins. Hier trainieren Mitglieder, hier finden Lehrgänge statt, hier steht der Turnierplatz mit Stremmer Sand, der das Turnier durch jedes Wetter getragen hat.
Was den Loagshof ausmacht, ist nicht nur die Infrastruktur – es ist die Verbindung zwischen Verein und Familie, die über Generationen gewachsen ist.
„Ihr habt uns vierzig Jahre die Treue gehalten – das ist keine Selbstverständlichkeit.“
Hubertus Droste · über die Partnerschaft mit der Warsteiner Brauerei · 2017
Die Warsteiner Brauerei begleitet den Verein seit über 40 Jahren als Partner – eine der längsten Sponsoring-Beziehungen im regionalen Reitsport.
Mitmachen
Teil der Geschichte werden
Ob Turnierreiter, Freizeitreiter oder jemand, der einfach gerne Teil einer Gemeinschaft rund ums Pferd ist – der RV Haar-Möhne freut sich über jedes neue Mitglied.
Kontakt aufnehmen